Podcast Nr. 2 – Humanismus ist keine Randnotiz

Shownotes

Warum wird Humanismus oft übersehen, obwohl Millionen Menschen konfessionsfrei leben? Dr. Bruno Osuch spricht über Lebenskunde, Seelsorge, politische Netzwerke und Gleichbehandlung.

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00:00:04: Humanismus to Go,

00:00:05: der Podcast vom humanistischen Verband Deutschlands.

00:00:11: Liebe Zuhörende!

00:00:12: Schön

00:00:13: dass ihr wieder eingeschaltet habt.

00:00:14: Mein Name ist Karina Berg und ich bin Humanistin.

00:00:18: In dieser Folge erfahrt Ihr wie sich der humanistische Verband von der Lebenskunde bis zur Seelsorge politisch und gesellschaftlich positioniert wo konfessionsfreie Menschen noch strukturell benachteiligt sind Und warum Humanismus aus Sicht von Dr.

00:00:34: Bruno Osuch mehr ist als eine Randnotiz?

00:00:38: Hallo, lieber Bruno!

00:00:39: Erzähl doch unseren Zuhörenden.

00:00:41: Eingangs erstmal ein bisschen was über dich.

00:00:43: Ja, hallo Karina.

00:00:45: Schön dass ich hier mit dir reden kann.

00:00:48: Ich bin seit vielen Jahren Jahrzehnten beim humanistischen Verband der früher Deutscher Freitängelverband hieß.

00:00:54: Ich war lange Präsident des HVD in Berlin und Brandenburg.

00:00:58: Bin aber eigentlich vom Beruf Lehrer und Sekundarschutzdirektor.

00:01:02: Und habt uns heute noch einen Bein in der Schule nebenbei?

00:01:06: Immer noch!

00:01:07: Weil mir das so viel Spaß macht, insbesondere weil es eine Super-Schule ist um die es geht.

00:01:11: Die habe ich mit aufgebaut.

00:01:12: Das sind die staatliche internationale Schulen Nelson Mandela.

00:01:16: Das ist die einzige staatlich internationale Schule weit und breit denn alle anderen sind privat, kosten sehr viel Geld und die kostet halt nichts.

00:01:26: Und den Kinder kommen aus der ganzen Welt.

00:01:27: Es ist zwei Sprache, Deutsch-Englisch und mit den Jugendlichen zu arbeiten.

00:01:33: Das hält auch jung!

00:01:35: Hält auch

00:01:35: jung?

00:01:36: Genau, genau.

00:01:37: Bruno du bist nämlich eigentlich ja offiziell schon Rentner.

00:01:41: Ich bin

00:01:41: pansoniert schon.

00:01:43: Du bist immer noch mit jungen Menschen aktiv im Unterricht.

00:01:48: Du unterrichtest auch auf Englisch dann?

00:01:50: Deutsch und Englische.

00:01:51: In welchen Fächern?

00:01:52: Aktuell Geografie aber ansonsten auch Mathematik.

00:01:56: Das hält er natürlich jung, wenn man mit jungen Menschen zu tun hat.

00:02:00: Aber deine Aufgabe im humanistischen Verband Berlin-Brandenburg ist ja eine andere?

00:02:05: Die hat ja nicht unbedingt was mit Schule zu tun!

00:02:08: Ich bin hauptberuflich, das ist ganz verrückt... ich war immer ehrenamtlich, bin dann pensioniert worden und war übrigens mehrere Jahre in Südamerika als Lehrer an der deutschen Schule Santiago de Chile, habe dort ein Ethikunterricht aufgebaut und dann kam ich als Pensionär quasi zurück.

00:02:24: Und dann wurde hier die Stelle frei und wurde jemand gesucht für die politische Kommunikation.

00:02:29: Ich bin sozusagen als Pasionär zum ersten Mal hauptamtlich beim HVD beschäftigt und hierfür die politischen Kommunikations zuständig.

00:02:39: Das ist natürlich ein weites Feld!

00:02:40: Ja, das ist natürlich... Na klar.

00:02:42: Gerade in Berlin!

00:02:43: Aber bevor wir über Politik reden, Bruno, habe ich noch eine andere Frage?

00:02:47: Du hast ja gesagt, Jahrzehnte bist du hier schon im Verband.

00:02:51: Wenn ich das richtig recherchiert habe, dann reden wir hier über vierzig Jahre Mitgliedschaft im Verbannt.

00:02:57: Das ist wirklich ne Wahnsinnszeit und vielleicht kannst du aber nochmal in zwei oder drei Sätzen sagen was hatte dich denn damals als Doch noch junger Mensch, kann man ja an der Stelle sagen.

00:03:10: Junger Mensch motiviert in einen humanistischen Verband einzutreten?

00:03:15: Also das Wort Humanismus gab es damals noch gar nicht.

00:03:18: Der Verband hieß nämlich Deutscher Freidenke-Verband.

00:03:21: und auch mit dem Deutsch... Und das war in Westberlin noch zu Mauerzeit Mitte der achtziger Jahre.

00:03:26: und auch Mit dem deutschen Freidingeverband hatte ich vorher nichts am Hut.

00:03:29: Ich kannte den gar nicht Kommugosprung aus Hessen habe dort studiert.

00:03:33: Ich habe dann hier in Westberlin eine Stelle als Lehrer bekommen.

00:03:38: Und das war eine soziale Brennpunktschule in Neu-Köln schon damals, ein hartes Brot und ich sah in der GEW Zeitung Gewerkschaft der Erziehungen Wissenschaft eine Anzeige Lebenskundlehrer gesucht.

00:03:51: Doppelpunkt kleine Gruppen keine Noten weltlich humanistisch da gab es das Wort schon bisschen darin humanisch orientiert also ohne Religion wissenschaftlich und in einem freien, offenen Unterricht.

00:04:07: Das lockt natürlich!

00:04:09: Ich dachte das ist der Knüller da musst du hin.

00:04:12: Allein schon kleine Gruppen?

00:04:14: Genau freiwilliger Unterricht keine Noten also ideale Bedingungen und genauso war es auch.

00:04:21: ich habe mich dann sofort gemeldet beim Freitängerverband ob gesagt ich will lebenskuläre werden Und das Fach war gerade neu im Aufbau.

00:04:28: Das wurde in den Achtzig wieder eingeführt.

00:04:30: Es gab's früher schon mal Und wir waren in einer kleinen Schaf von Lehrerinnen und Lehrern, haben das Fach dann im West-Berlin mit aufgebaut.

00:04:40: Das war tatsächlich so, dass dieser Unterricht in der sozialen Brennpunktschule immer das Highlight in der Woche war.

00:04:47: Weil da konnten die Schüler frei von der Leber über alles reden.

00:04:50: Sie mussten keine Ängste haben wegen Benotung.

00:04:53: Vor allem auch die türkischen Schüler und Schülerinnen konnten endlich mal die Dinge loswerden, die sie sonst bedrücken um den sie eigentlich mit niemandem reden konnten.

00:05:01: Naja, es ist halt ein Fach mit humanistischen Werten.

00:05:07: Wo es ja eben auch um Meinungsäußerung geht und darüber... Also das geht ja auch darum, miteinander in den Austausch zu kommen und dann eben auch Meinung des anderen Aushalten zu müssen und zu können.

00:05:21: Spannend.

00:05:22: Ich glaube, liebe Zuhörerinnen zum Thema humanistische Lebenskunde da wird es auch noch mal eine Folge geben.

00:05:28: heute sitzen wir aber hier zusammen weil wie du ja schon sagtest du politischer Sprecher bist.

00:05:34: was muss man sich denn darunter vorstellen?

00:05:36: also das du ziehst dann von Politikbüro zu Politik Büro und sitzt mit dem Bundeskanzler zusammen und trinkt Kaffee und ist Kekse.

00:05:43: Ja so stellt man sich das vor Es gab's tatsächlich schon.

00:05:46: Wir waren schon beim Bundespräsidenten Ja.

00:05:52: Meine Hauptaufgabe ist, man könnte auch Salopp sagen Lobbyarbeit machen alle Verbände die Kirchen und so weiter.

00:06:00: wir sind da noch relativ am Anfang.

00:06:04: es gibt nur diese eine oder ja jetzt zwei Stellen für diese Arbeit aber die anderen sind schon viel länger dabei und viel stärker.

00:06:11: Aber es hat Wirkung also wenn du permanent präsent bist im Abgeordnetenhaus Oder im Landtag von Brandenburg Wenn du auf den Parteitagen bist und dann der Verband genannt wird, und du dich begrüßt wirst.

00:06:24: Das hat schon Wirkung!

00:06:26: Und insbesondere hat es Wirkung wenn du lange dabei bist, wenn man sich kennt... ...wenn man Vertrauen aufbaut so dass man auch die Chancen hatten mit den Forderungen gehört zu werden in die Wahlprogramme zu kommen etc.

00:06:40: Ja das ist halt Kontaktpflege und ein bisschen auch Beziehungsarbeit wahrscheinlich.

00:06:49: Also wie gesagt, du bist ja nur schon lange im Verband und sicherlich noch nicht so lang als politischer Sprecher.

00:06:54: Aber trotzdem bist Du immer sehr eng verknüpft gewesen mit dem Verband.

00:06:59: Und wenn Du damals zurückblickst in die Vergangenheit ist der Verband heute politisch stärker?

00:07:07: Oder ist er einfach nur professioneller geworden in seinem Auftreten oder sogar vielleicht beides?

00:07:13: Ja auf jeden Fall beides also.

00:07:16: Ein Schlüsselerlebnis war für mich nach dem Fall der Mauer, der erste Besuch unseres Verbandes bei den holländischen Freundinnen und Freunden.

00:07:27: Die hieß damals auch schon humanistisch verbannt.

00:07:29: Wir hießen noch freien Dinge verbannten und das hat mir die Augen geöffnet weil wir haben dann so eine Stadtrundfahrt gemacht und dann haben sie uns gezeigt was sich alle schon haben.

00:07:39: Familienbildungsstätten, den Lebensgrundunterricht in den Schulen etc.

00:07:44: und wir kamen aus dem Staun nicht raus was man alles machen kann.

00:07:47: Und vor allem sie hatten schon die politischen Kontakte ins Parlament und die Parteien.

00:07:51: Wir waren da erst ganz am Anfang.

00:07:53: Wenn man diese Entwicklung von damals bis heute sieht sind wir politisch deutlich stärker vernetzt.

00:08:00: In unserem Präsidium haben wir Mitglieder aus dem Abgeordnetenhaus aus dem Landtag von Brandenburg Staatssekretäre Das sind wir wirklich in dort, die das Stück vorangekommen.

00:08:11: Und wir sind natürlich auch professioneller!

00:08:13: Wir sind ein ganz großer Bildungsträger im Lebensgrundunterricht.

00:08:18: Zählen wir jetzt fast seventy-fünfundsiebzig Tausend Schülerinnen und Schülern.

00:08:22: Ja, ist natürlich eine enorme Größe.

00:08:24: Wir haben sieben zwanzig und achtzwanzig Kitas, viele Jugendgruppen, Jugeneinrichtungen

00:08:30: etc.,

00:08:30: etc.

00:08:31: Also die Profi-Schulität ist deutlich gewachsen und wir haben auch Ausbildungsstätten.

00:08:35: Wir haben eine Ausbildungsstätte für Sozialarbeit, wir haben eine eigene humanistische Hochschule mittlerweile.

00:08:41: Also die Professionalität ist sehr gut!

00:08:44: Naja und dann ich denke auch durch die humanistischen Feierkultur also insbesondere die Jugendfeiern ist das ja auch normal eine sehr große Anzahl an Menschen, die dort erreicht wird über die Wochen sowohl in Berlin als auch im Brandenburg.

00:08:59: Also gewachsen in den Jahren, in den Jahrzehnten und dadurch eben ich sage jetzt mal auch einen guten Standfuß bekommen sowohl politisch als auch gesellschaftlich.

00:09:10: Kann man so sagen ja?

00:09:13: Was war denn dein prägenster politischer Moment als Humanist im Berlin?

00:09:19: Zum Einen was ich vorhin gesagt mit der Erste besucht bei den holig humanisten aber auch der Besuch Das damaligen Präsidenten, das war sogar der Weltpräsident der International- und Humanistischen Union aus Holland Prof.

00:09:31: Rob Thieland bei uns in Berlin auch kurz nach dem Mauerfall.

00:09:35: also dieser Weltverband hat sofort gesehen was sich da in Deutschland tut.

00:09:40: das ist eine Chance.

00:09:43: Es war auch so man kann sagen der atheistische Osten fiel uns quasi in den Schoß war dort ein großes Vakuum, politisch-gesellschaftlich.

00:09:50: Die Leute suchten nach Orientierung und wir hatten wirklich große Chancen hier was zu tun.

00:09:56: Und das Wichtigste, der wichtigste Tipp von Professor Rob Thielmann war damals Bruno, ihr müsst euch vernetzen!

00:10:03: Ihr müsst in die Partei gehen!

00:10:05: Zeigen wir mal denn dein Notizbuch.

00:10:08: Hast du den Nummer vom Politiker da drin?

00:10:10: Die musst du haben.

00:10:11: Das werde ich nicht vergessen wie er uns auf die Sprünge geholfen hat

00:10:15: Da habt ihr quasi von der Erfahrung profitiert.

00:10:22: Ja.

00:10:22: Wenn wir jetzt auf Berlin und Brandenburg schauen, ist es ja schon so, dass also Berlin ja noch mal bei weitem mehr als in Brandenburger eine Vielfältigkeit in der Gesellschaft herrscht und vor allem die Confessions ungebunden Menschen jahren einen hohen Prozentsatz einnehmen.

00:10:44: D.h.,

00:10:44: man könnte daraus schließen, der Humanismus steht ja dann auf jeden Fall allen offen?

00:10:50: Der steht allen offen aber wir sind trotzdem noch nicht so anerkannt wie es eigentlich nötig wäre in der Politik.

00:11:00: Das hat mehrere Gründe.

00:11:01: Einmal sind wir etwas zurückhaltend das muss ich schon zugeben Wir sind kein Kampfverband oder keine Aktivisten.

00:11:08: Aber es hat auch etwas mit der strukturellen Benachteiligung zu tun.

00:11:13: Wir haben, muss einfach sagen unser Gesellschaft ist seit über tausend Jahren christlich geprägt.

00:11:18: In jedem Dorf gibt es eine Kirche.

00:11:20: wir haben christliche Feiertage.

00:11:21: das ist einfach drin.

00:11:23: Das ist auch verständlich.

00:11:26: Aber das führt dann dazu dass zum Beispiel bei der Vergabe neuer Projekte zuerst die Caritas gefragt wird oder dir Diakonie und nicht dir.

00:11:35: Ganz aktuell Der Berliner Senat hat eine Stelle geschaffen vor einigen Monaten Zu Suizid Hilfe, Beratung.

00:11:45: Wer wurde gefragt und beauftragt?

00:11:47: Die Caritas!

00:11:48: Obwohl die katholische Kirche in Berlin wirklich nur eine kleine Minderheit darstellt.

00:11:52: Das ist so ein Beispiel dafür dass es noch diese uralten eingefahrenden Pfade gibt.

00:11:58: Da muss ich was tun.

00:12:00: Ja, wenn man jetzt sozialarbeiterisch raufguckt auf die Geschichte der Sozialarbeit ist das ja auch damals die karikative Hilfe gewesen.

00:12:10: Das der Arbeitsbereich entstanden ist.

00:12:15: Du meintest zurückhalten und wir sind nicht kämpferisch.

00:12:17: also Wir sind zu höflich wir sind zu lieb wir sind so brav für ich sage jetzt mal politische Machtspiele

00:12:25: Wir sind höflig Wir sind auch ein bisschen brav, da kann man schon sagen wir können noch medialen bisschen stärker auftreten.

00:12:34: Aber andererseits kommt uns das auch zu Gute.

00:12:38: Man nimmt uns einfach als professioneller guter Anbieter in den Bereichen Bildung soziales Kultur war und wir wirken durch unsere Praxis.

00:12:49: Das ist eigentlich viel entscheidender.

00:12:52: Also wenn wir jährlich alleine in Berlin und Brandenburg sechs bis sieben tausend Jugendliche in den Jugendfeiern haben.

00:13:00: Mit ihren Familien, mit den Verwandtschaften.

00:13:02: Da erreichen wir pro Jahr viele, viele Zehntausende von Menschen über hunderttausend wahrscheinlich alleine über diesen Bereich und da lernen die den Verband auf eine so sympathische Weise kennen wie du das über einen Zeitungsantikel oder so gar nicht schaffen könntest.

00:13:21: Eine etwas provokante Frage wird der Humanismus vielleicht auch strategisch kleingehalten?

00:13:29: Er wird ein bisschen klein gehalten, das stimmt.

00:13:31: Die konservativen Kräfte sind durchaus mächtig und stark und versuchen uns klein zu halten.

00:13:38: Wir werden zum Beispiel noch nie wurden wir auf einem Landesparteitakt der CDU eingeladen Noch nie!

00:13:43: Wir werden auf jeden Parteitag der SPD, der Grünen, der Linken eingeladene.

00:13:47: die CDU lässt uns links liegen Das ist so.

00:13:51: Haben wahrscheinlich Angst, was sie sich da ans Haus holen?

00:13:54: Könnte sein.

00:13:54: aber es kommt ein anderes Problem hinzu nämlich dass der Humanismus Begriff selbst ja sehr schillernd ist und noch gar nicht so definiert wird mit dem was wir machen.

00:14:05: das gibt ja auch einen christlichen humanismus im sprachgebrauch etc.

00:14:09: also wie.

00:14:10: unsere Aufgabe besteht auch darin den humanismus begriff bekannt zu machen und mit leben zu erfüllen.

00:14:17: Wenn ich aber das auch richtig mitbekomme, dann ist es ja also in diversen Projekten und auch Dingen die so auf euren Tüchen liegen.

00:14:28: Dann ist es doch schon so dass es gar nicht darum geht Kirche und Religion zu bekämpfen und irgendetwas zu verdrängen sondern sich gleichermaßen aufstellen zu dürfen.

00:14:42: Ja das ist eigentlich das Haupt Die Hauptaufgabe, die Gleichbehandlung.

00:14:45: Also wir sind nicht gegen Religion oder Gegenkirche, wir sind schlicht und einfach ohne Religion.

00:14:51: Wir kommen aber historisch aus einer sehr antiklerikalen Tradition das muss man zugestehen.

00:14:56: Das hatte auch seine Gründe.

00:14:58: also als der Verband sehr groß war in der Weimarer Republik oder davor noch vor nineteen hundert achtzehn neunzehn gab es hier eine enge Verbindung von Thron und Altar und aus dieser historischen Erfahrung hatte der Verband schon einen antiklerikalen Impuls.

00:15:14: Aber das ist Schnee von gestern!

00:15:16: Die Zöpfer haben wir vor dreißig Jahren abgeschnitten.

00:15:19: Deshalb haben wir uns ja auch unbenannt in humanistisch warband, weil wir eine positive Botschaft haben und wir sind nicht gegen die Kirchen oder Religion sondern wir haben ein eigenes Angebot für Menschen, die konversions- und religionsfrei sind

00:15:31: also auch offen für Dialog und Austausch auch mit Kirche und anderen Religionsvertretern Und an der Stelle können wir es dann sagen liebe CDU Man darf den humanistischen Verband Berlin Brandenburg und auch alle anderen humanistische Verbände gern einladen.

00:15:49: Ja, also auf jeden Fall vor allen Dingen.

00:15:51: wir arbeiten ja schon ganz konkret mit den Kirchen zusammen zum Beispiel in Kampf gegen rechts.

00:15:57: Ich selbst sitze im Steuerkreis des Zentralen Bündnisses für ein Weltoffenes und Tolerantes Berlin zusammen mit dem Länderbeauftragten der evangelischen Kirche die katholischen Kirch des jüdischen Vorurms und der Gewerkschaft.

00:16:11: Wir ziehen an einem Strang

00:16:15: Genau, also in vielen Dingen ist man ja verbündet und steht Schulter an Schulter.

00:16:19: Und gerade bei dem Thema Rechtsextremismus ist das glaube ich deutschlandweit auch bei den anderen humanistischen Landesverbänden ausgeprägt.

00:16:31: Wenn wir jetzt aber weiter im politischen Bereich uns bewegen Wo erlebst du denn da vielleicht konkret politische Schieflagen?

00:16:41: Also gibt es da Themen wo so sagst, also da muss man ran.

00:16:46: Das stimmt noch nicht ganz ausgewogen, weiß ich nicht im Bildungsbereich oder was Staatsleistungen betrifft.

00:16:54: Ja, also ganz auffällig ist das im Bereich der staatlichen Förderung.

00:16:58: Nehmen wir das Land Brandenburg.

00:17:00: Im Brandenburger sind achtzig Prozent der Menschen konfessionfrei.

00:17:06: Die Kirchen haben einen Staatsvertrag mit dem Land Brandenburg und bekommen pro Jahr mehrere Millionen Euro Anförderung, die sie selbst verwenden können ohne ein Verwendungsnachweis.

00:17:18: Sie sind da völlig frei!

00:17:19: Der humanistische Verband kriegt in diesem Bundesland pro Jahr nur hundert Tausend.

00:17:26: Da steht keinem Verhältnis.

00:17:28: Da muss sich was ändern aber das ist noch nicht im Blick der neuen Regierungskoalition.

00:17:34: Da ist noch einiges zu tun.

00:17:38: Naja, das ist halt wahrscheinlich auch stetiger Tropfenhöhl den Stein und... Ich glaube, du hattest ja auch von gesagt im politischen Bereich seid ihr zu zweit.

00:17:49: Das heißt die andere Person wird wahrscheinlich für das Land Brandenburg zuständig sein und das ist natürlich also wenn man sich das Land brandenburg anguckt und das land berlin das sind ja auch wirklich zwei unterschiedliche länder in politischem Sinne und im flächenden Sinne und auch im gesellschaftlichen bereich.

00:18:10: Da ist ja, glaube ich die Aktivität auch noch gar nicht so lange so ausgeprägt wie hier in Berlin.

00:18:14: Ja das stimmt!

00:18:15: Wir haben hier natürlich schon lange eine Tradition alleine mit dem Lebensgrundunterricht.

00:18:19: Den gibt es jetzt schon fast fünfzig Jahre.

00:18:22: In Brandenburg sind wir später gestartet.

00:18:24: Das stimmt und es kommt nur etwas hinzu was man auch den Kirchen zugestehen muss.

00:18:30: In der DDR hat sich die opposition, die demokratische Opposition vor allen Dingen in den kirchen gesammelt Und das war gut und wichtig.

00:18:40: Was war ja einer der Gründe, dass es überhaupt dann zu diesem Widerstand kam zum Zusammenbruch der DDR?

00:18:47: Von daher haben die Kirchen natürlich eine ganz wichtige große demokratische Tradition im Osten und sind deshalb auch in der Politik vernetzt und haben hohes Ansehen.

00:19:01: Das muss man einfach zugestehen.

00:19:07: Ist es dir dann im politischen Bereich schon passiert, dass man dich beziehungsweise den humanistischen Verband dementsprechend auch den Humanismus gezielt vermieden hat?

00:19:23: Also bewusst gemeidet hat weil er eben auch unbequem sein

00:19:27: kann.

00:19:28: Ja ich habe ein schönes Beispiel noch aus der Anfangszeit der Lebenskunde.

00:19:33: Ich habe damals Werbung gemacht, auch in den bürgerlichen Bezirken von Westberlin.

00:19:38: Das war also Zählendorf, Hedalem

00:19:40: etc.,

00:19:41: und wenn ich dann dort in die Schulen kam, in der Sekretariat und fragte, ob ich den Flyer für den Lebenskundeunterricht auslegen darf, hatte ich Reaktionen, die wären heute undenkbar.

00:19:55: Es gab Sekretärinnen, die sagten mir wie?

00:19:58: Von wem kommen sie?

00:20:01: Lebenskunden?

00:20:02: Freidecker!

00:20:03: Nein, also gottlosen Propaganda kommt bei uns nicht in Frage.

00:20:07: Und da haben die mich hier rausgeschmissen?

00:20:09: Das ist maul und das ist unglaublich!

00:20:11: Also genau heute ist es unglaublich.

00:20:14: damals ist es euch glaube ich wahrscheinlich öfter begegnen.

00:20:18: Ich weiß auch aus anderen Gesprächen dass es auch schon Reaktionen gab aber das war eher insbesondere wirklich als noch so dieser Begriff Freidenker benutzt wurde, jetzt nicht unbedingt der humanistische Verband.

00:20:31: Aber bei Freidenker... Wo kommen sie denn her?

00:20:33: Wer sind Sie dann?

00:20:34: Na ja wir sind vom Freidenckerverband oder vom Freidinker verbunden und dann waren oft auch Reaktionen gewesen.

00:20:41: ist das ne Sekte mit Säcken?

00:20:43: wollen wir nicht zu tun haben.

00:20:45: also dass es zu damaligen Zeiten war es halt eine ja auch Unwissenheit aber eben auch Ängste dass man da vielleicht wirklich ein etwas hineingerät, was vielleicht nicht gut sein könnte.

00:20:59: Aber in der heutigen Zeit gibt es das auch noch?

00:21:04: Dass man gemieden wird, dass dir eine Tür zugeschlagen wird oder du gar so ne Aussage wie damals?

00:21:12: So in dieser Form liegt aber ist schon nicht einfach sich gehört zu verschaffen.

00:21:17: also es gibt immer noch große Vorbehalte.

00:21:21: Ich will ein Beispiel machen.

00:21:23: Wir wollen ja auch in den öffentlichen Einrichtungen mit einer humanistischen Seelsorge anfangen können, also der Vivantes Konzern in Berlin bittet uns geradezu eine humanistische Seelsorg in Krankenhäusern aufzubauen und ähnliches wollen wir auch in der Bundeswehr schaffen.

00:21:42: Auch dort sind über die Hälfte der Soldatinnen und Soldaten nicht mehr kirchlich gebunden und es gibt das Bedürfnis danach Und dazu brauchst du auch die politische Unterstützung.

00:21:53: Wir wollen seit Jahren im Bundestag ein Gespräch bei den Grünen über dieses Thema suchen und machen ständig Anfragen bei den Verteidigungspolitischen Fachleuten, und erst in diesem Monat vor zwei Wochen haben wir die erste positive Reaktion der grünen Fraktionen im Bundestage.

00:22:14: Die haben uns jetzt zum ersten Mal für ein Gespräche eingeladen mit einem Mitglied des Verteidigungsausschusses über das Thema humanistische Seelsorge in der Bundeswehr.

00:22:22: Also es tut sich was!

00:22:23: Es tut sich etwas, also können wir ja doch festhalten, regelmäßiger Auftritt, ich nenn's jetzt mal auch Händeschütteln, sich präsentieren und den humanistischen Verband ins Spiel bringen bringt er dann doch etwas.

00:22:40: und dafür muss man gar nicht, ich sage mal kämpferisch machtmäßig unterwegs sein, sondern es geht auch auf eine höfliche Art und Weise.

00:22:50: Also ich vermute mal du wirst mit den Menschen genauso reden wie wir beide gerade kommunizieren.

00:22:56: also nett freundlich-höflich und wenn der Tür zugeschlagen wird okay dann klopfen wir halt später nochmal

00:23:02: ab.

00:23:02: Man muss allerdings auch sehen dass in der Politik je höher du kommst ist die immer noch sehr kirchlich und konservativ geprägt.

00:23:13: Ich schätze mal, siebzig-achtzig Prozent der Bundestagsabgeordneten sind mit die Anerkirche.

00:23:19: Das entspricht nicht mehr dem...

00:23:21: Nee gar nicht!

00:23:21: ...der Bevölkerung.

00:23:22: In Deutschland sind fünfzig Prozent von Menschen konfessionsfrei im Osten, siebenzig-Achzig in den Großstädten.

00:23:28: auch im Alten Westen also Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg ist die mehrdeutliche Mehrheit konfessionfrei.

00:23:35: aber das widerspiegelt sich noch nicht richtig in den Spitzen der Politik.

00:23:42: Aber wie kommt das?

00:23:45: Wenn ich quasi die Politikleiter, die Erfolgsleiter nach oben klettern will, heißt es, ich muss einer Köche beitreten.

00:23:53: Nee, so rum nicht!

00:23:55: Also religiöse Menschen sind auch in zumindest ein Investorstand oftmals politisch engagiert.

00:24:01: Das ist ja auch eine gute Sache und freut mich auch, dass sie sich für Demokratie einsetzen.

00:24:10: Vernetzenstrukturen sind sehr, sehr stark und sehr gut gewachsen.

00:24:16: Das ist einfach so!

00:24:18: Und es gibt jetzt erst durch die jüngere Generation auch hier einen Wechsel.

00:24:23: Also je mehr junge Leute reinkommen in die Politik, auch in die Parlamente umso weniger sind sie traditionell kirchlich gebunden.

00:24:31: Du hast gerade die jüngere Generation angesprochen... Wir wissen ja, alle von Generation zu Generationen verändern sich Dinge.

00:24:38: Und wenn man etwas älter ist, dann guckt man vielleicht auch ein bisschen belächeln zur jüngeren Generation.

00:24:44: Ich glaube die jüngere Generation ist eine Generation, die viel mitgefühl hat für andere, wo Gefühle eine große Rolle spielen, Emotionalität... Wenn du auf den humanistischen Verband guckst, würdest du sagen wir sind vielleicht noch zu rational unterwegs und weniger emotional?

00:25:11: Ja da ist was dran.

00:25:13: Wir stehen ja natürlich auch in einer philosophischen, rationalen wissenschaftlichen Tradition.

00:25:18: das ist eine der großen Kernpunkte unserer Identität.

00:25:24: aber die Emotionalität wurde lange unterschätzt.

00:25:29: Der Lebensgrundunterricht, der Leb von Gefühlen.

00:25:31: In der Pädagogik geht es nicht ohne Gefühle.

00:25:34: Da sind wir erfolgreich und das müssen wir auf andere Gebiete übertragen.

00:25:38: Bei den Jugendfeiern funktioniert's auch.

00:25:40: Also jeder im Friedrichstadtpalast einmal bei der Jugendfeier dabei war ist ergriffen.

00:25:46: Er sagt wow!

00:25:48: Das ist

00:25:48: es.

00:25:49: Ah, es ist halt eine Feierstunde wo viel Emotionalität drin ist.

00:25:54: Wo alle Sinne angesprochen werden, damit gesungen gibt's Musik etc.

00:25:59: Ja, Tanz, du hast für alles was dran.

00:26:01: Du hast nur das Ohr fürs Auge für den Kopf.

00:26:05: also es wären ja auch Rehengehalten mit Inhalt zum Nachdenken.

00:26:10: und ja... Also wir brauchen mehr Emotionalkeit.

00:26:19: Ich habe ja hier so ein bisschen provokant die Frage oder die Aussage, dass der Humanismus im politischen Bereich nur eine Randnotiz ist.

00:26:30: Was müsste denn aber politisch passieren?

00:26:32: Dass wir nicht mehr eine Randnote sind sondern das wir wirklich mitten auf dem Zettel draufstehen Großhumanismus.

00:26:40: Also die erste Erkenntnis in der Politik müsste überhaupt die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Veränderungen sein, nämlich Hin zu Sekularisierung.

00:26:49: In vielen Teilen der politischen Eliten ist das überhaupt noch nicht angekommen?

00:26:53: Ich hatte ein Gespräch mit der parlamentarischen, mit der Chefin des Berliner Abgeordnetenhauses von der CDU und ganz konservative Frau aus Steglitz, die lebt noch in ihren ganzen alten Westberliner Konservativen kürzlich zusammenhängen.

00:27:09: Der sagte, aber sie müssen noch wahrnehmen dass in Berlin siebzig Prozent konfessionsfrei sind.

00:27:13: Die guckte ganz irritiert.

00:27:15: Die hatte diese Zahl so noch nicht richtig wahrgenommen die Parlamentspräsidentin.

00:27:21: Das ist das erste.

00:27:22: und das zweite ist, dass die Politik auch erkennt, dass das Grundgesetzjahr die Gleichbehandlung vorsieht von Weltanschauungsgemeinschaften mit den Regierungsgemeinschaffen.

00:27:34: Aber auch da sind wir auf einem guten Weg.

00:27:36: Wir hatten jetzt letzte Woche eine große, tolle Veranstaltung bei uns im Haus des Humanismus in der Potsdamer Straße zum Thema humanistische Militärseelsorge.

00:27:45: Und es waren die Spitzen der kirchlichen und jüdischen Militäseelsorg da und ein Oberst im Generalstaat also der Chef der Militärtseelsorgen der Bundeswehr, der auch das dann in den Gesprächen eingeräumt hat dass die Gleichbehandlung in der Verfassung vorgesehen ist Aber dass es noch nicht institutionalisiert ist.

00:28:08: Also da gibt's noch eine Menge zu tun, wobei ich glaube wirklich in den letzten Jahren sich dahingehend ja wirklich ne Menge getan hat.

00:28:18: also ich glaub in den Letzten Jahren habt ihr da wirklich große Brocken aus dem Weg geräumt und habt ne Menge Türen aufmachen können?

00:28:30: Und wenn du jetzt so in die Zukunft guckst... Trotz des Kupang, so nervest du noch ein paar Jahre in dem man gleich aktiv sein.

00:28:39: Was ist denn da so?

00:28:40: Hast du einen Ziel wo du sagst also in den nächsten zwei drei vier fünf Jahren je nachdem wie lange du das machen möchtest?

00:28:47: Das wäre mein Ziel.

00:28:48: das würde ich gerne noch erreichen in meiner Amtszeit.

00:28:50: Also es gibt auch hier im Bereich der Medienarbeit schon erste Erfolge.

00:28:56: Wir hatten jetzt Gespräche mit dem RBB.

00:28:59: Dort gibt es seit Jahrzehnten den Kirchenfunk, die Kirchensendungen und Verkündigungssendungen.

00:29:05: Und im RWB hat man erkannt, naja das ist vielleicht ein bisschen einseitig wenn wir nur die Kirchen zu Wort kommen lassen.

00:29:11: Und siehe da!

00:29:13: Man isst mittlerweile bereit auch demnächst den Erd in HVD dort einen Sendeplatz zu geben.

00:29:18: Ja Mensch herzlichen Glückwunsch!

00:29:21: Du warst ja selbst glaube ich bei den Gesprächen dabei gewesen.

00:29:25: Meine Vision wäre dass Das Wort zum Sonntag in Anführung strechen, eine Selbstverständlichkeit wird.

00:29:33: Also das Wort hat der humanistischen Verbandes.

00:29:37: Aber auch da wir... Das möchte ich nochmal an der Stelle erwähnen weil uns das wirklich wichtig ist.

00:29:43: also Wir sind ein Zusatz.

00:29:46: Also wir greifen hier nicht das Wort zum Sonntag an und es wird auch nicht gestrichen, sondern wir sind zu den vielen Dingen die ausgestrahlt werden für Kirche in unterschiedlichsten Formaten und Formatlängen.

00:30:01: Kommen wir dazu?

00:30:02: Jeder soll nach seiner Fassung seelig werden.

00:30:04: Wir wollen keinem was wegnehmen, sondern brauchen eine Ergänzung.

00:30:07: Und da wäre es zb bei der Seelsorge.

00:30:10: wirklich meine Vision wäre dass in jeden Krankenhaus staatlichen, in jedem Gefängnis bei der Polizei oder Feuerwehr, dass es überall neben der christlichen Sehnsorge selbstverständlich auch monistische Sehmsorger gibt.

00:30:25: Um die Vielfältigkeit der Gesellschaft auch dahingehend abdecken zu können?

00:30:29: Genau.

00:30:29: Sehr schön!

00:30:30: Bruno wenn ich dir jetzt eine Zeltel und einen Stift geben würde und würde sagen da kannst du jetzt eine Botschaft raufschreiben und diese Botschaft schicke ich für dich in das Abgeordnetenhaus was würde auf diesem Zettel stehen?

00:30:43: Schaut auf diese Stadt, wie sie zusammengesetzt ist, nehmt wahr dass die Menschen ein Bedürfnis haben nach humanistischen Angeboten.

00:30:54: Das war doch kurz knapp und präzise!

00:30:56: Das passt alles auf einen Zettel.

00:30:59: Das schreiben wir auch gleich ab und das schicken wir gleich ab.

00:31:03: Bruno möchtest du den Zuhörenden noch etwas sagen was ich vielleicht nicht gefragt habe?

00:31:10: Was dir noch auf dem Herzen liegt, was du unbedingt loswerden möchtesst?

00:31:17: Nee,

00:31:18: es schüttelt mit dem Kopf die Bezuhörer.

00:31:19: Das sieht man natürlich nicht!

00:31:23: Ich danke dir ganz herzlich für den Einblick was so politische Arbeit in Berlin bedeutet wenn man den Humanismus überall anbringen möchte.

00:31:35: und damit sind wir auch quasi am Ende unserer Podcastfolge angekommen.

00:31:40: Ich bedanke mich bei dir, Bruno für das Gespräch und vor allem bei euch liebe Zuhörende fürs Einschalten.

00:31:47: Unsere Welt human denken und gestalten!

00:31:49: Das ist für unseren Verband mehr als ein Satz.

00:31:52: es ist eine Haltung und die vertreten wir jeden Tag aufs Neue und wir freuen uns wenn ihr dabei seid.

00:31:59: Und hiermit verabschiede ich mich und freue mich wenn ihr das nächste Mal wieder zu unserem Podcast Humanismus to Go einschaltet.

00:32:07: Das war

00:32:08: Humanismus

00:32:09: to Go, der Podcast vom humanistischen Verband Deutschlands.

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